Heilpflanzenarchiv

Die Traubensilberkerze - Cimicifuga racemosa

Die Traubensilberkerze (ein Hahnenfußgewächs) wird 1-2 m hoch, kommt ursprünglich aus Nordamerika und Kanada und wächst inzwischen auch in unseren Gärten. Auffallend sind im Juli die kleinen, weißen, in langen schmalen Trauben angeordneten Blüten.
Die nordamerikanischen Indianer nutzten die Heilpflanze bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen, vor allem aber bei Frauenleiden.
Pflanzenforscher fanden Substanzen in der Traubensilberkerze, die schwache Östrogenwirkung haben, sogenannte Phytoöstrogene. Sie können Östrogenmangel entgegenwirken und wirken mild und harmonisierend. Phytoöstrogene findet man nicht nur in Traubensilberkerze, sondern auch in Nahrungsmitteln wie Soja, Vollkornprodukten, Linsen, Kichererbsen, Hülsenfrüchten.

Wo kann die Traubensilberkerze helfen?
Extrakte aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze lindern Begleiterscheinungen der Wechseljahre, z. B. Hitzewallungen, Herzklopfen und Stimmungsschwankungen. Anders als synthetische Hormone wirken sie vor allem im Gehirn und haben keine Wirkung in Brust und Gebärmutter.
Der Extrakt wirkt mild und harmonisierend, auch auf das vegetative Nervensystem, die Wirkung tritt nach 1-2 Monatszyklen ein.

Worauf ist unbedingt zu achten?
Traubensilberkerze sollte nicht in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Bei allen hormonsensitiven Erkrankungen (Brust- Gebärmutter- oder Eierstockkrebs, Endometriose oder Myome) sollte Traubensilberkerze nicht oder nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung durch einen Arzt erfolgen. Grundsätzlich wird auch bei Selbstmedikation ein halbjährlicher Routine-Besuch beim Arzt empfohlen.

Leckere Rezepte mit reichlich Phytoöstrogenen:
Phytoöstrogene sind in Nahrungsmitteln selbstverständlich nicht so hochkonzentriert, wie in Arzneimitteln. Aber zur Unterstützung und Gesunderhaltung können sie einen wichtigen Beitrag leisten:
Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
© Mit freundlicher Genehmigung von HEXAL AG

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