Schnarcher am Steuer

Wenn einer nachts "laut atmet", wird das meist als nervendes Schnarchen abgetan. Doch mitunter steckt eine Schlaf­apnoe mit gefährlichen Atemaussetzern dahinter. Unbehandelt kann die Schlafstörung ernste Folgen haben. Betroffene erholen sich nachts nicht und sind dann tagsüber müde. Im Straßen­verkehr erhöht sich deshalb ihr Unfallrisiko. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin hin.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie im Schlaf immer wieder Atemaussetzer haben. Experten schätzen, dass in Deutschland 13 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen betroffen sind. Aber auch andere Schlafstörungen und Atmungsschwächen werden am Steuer gefährlich. Im Jahr 2016 verursachte Übermüdung fast 1900 Verkehrsunfälle mit Verletzten.

 
15.05.2018, Bildnachweis: istock/szepy
zurück

News

Alkohol kostet Lebensjahre
Wer zu viel Bier oder Wein trinkt, hat ein höheres Risiko für einen Schlaganfall oder Herzversagen
Ganz der Papa!
Eine Studie ergab: Väter ­kümmer­n sich umso länger um ihr ­­Baby­, je ähnlicher es ihnen ist
Mit Medikament ans Steuer?
Medikamente gegen Allergien können die Fahrtüchtigkeit beeinflussen
Keine Kinderkrankheit
Viele Menschen sind beim Ausbruch eines Typ-1-Diabetes älter als 30 Jahre
Nahrung für die Seele
Ausgewogenes Essen scheint gut fürs Gemüt zu sein
© 2018 Apotheke im Ärztehaus